Thermik ist der Aufwind, den wir am meisten nutzen. Sonneneinstrahlung erwärmt den Boden und auch die darüberliegende Luft. Irgendwann fängt die Luft an, aufzusteigen. Ein Aufwind, die Thermik entsteht. Meistens entstehen über der Thermik charakteristische Wolken, Cumulus-Wolken. Diese Wolken sind die besten Thermikanzeiger. Deshalb ist für uns das beste Flugwetter nicht bei strahlend blauem Himmel sondern bei Cumulus-Bewölkung. Je nach Wetterlage steigt die Luft in unseren Breiten dann mit Geschwindigkeiten bis zu 5 m/sec auf. Bei extremen Wetterlagen, besonders in der Nähe von Gewittern oder auch darin kann dieser Wert jedoch deutlich überschritten werden. 20 m/sec und mehr sind dann keine Seltenheit mehr.
Für unsere Art der Fliegerei ist das aber irrelevant. Bei Gewitter fliegen wir nicht und an guten Thermiktagen überschreitet der für uns nutzbare Aufwind selten den Wert von 5 m/sec. In unseren Breiten reicht die Thermik bis maximal. 3000m, nur sehr selten geht es noch höher. Meistens bewegt sich die Obergrenze zwischen 500 und 2000m. Thermik ist nicht immer vorhanden. Voraussetzung ist eine ausreichende Sonneneinstrahlung und eine bestimmte Schichtung der Luft in der Atmosphäre.